Golden Gate Park und Bridge, die Zweite

Heute wollten wir eigentlich zu einem „Sandcastle Contest“ (also zum Sandburgenwettbewerb) am Ocean Beach in San Francisco gehen. Der Plan war uns vorher ein bisschen den Golden Gate Park anzuschauen und danach die fast fertig gebauten Sandskulpturen.

Morgens dort angekommen, haben wir erstmal nicht sehr viele Menschen am Strand gesehen, dass fanden wir schon etwas merkwürdig. Aber zuerst sind wir in den Park. Dieser hat viele Bäume und Seen. Die richtig großen Sehenswürdigkeiten sind am anderen Ende und die haben wir heute nicht gesehen, könnten aber mal an einem Wochenende noch folgen. Im Park selber haben wir wilde Waschbären getroffen, welche uns auch schon in Santa Cruz auf dem Unicampus begegnet waren. Zwei Windmühlen gibt es auch, sehen aber nicht weiter spektakulär aus. Nach einem gemütlichen Spaziergang im Park sind wir also zum Strand zurückgekehrt. Da befanden sich immer noch wenig Leute, so dass wir mal nach gegoogelt haben, ob wir uns nicht geirrt hatten. Und was fanden wir: wegen Government Shutdown fällt das Event aus. Na toll. Damit haben wir irgendwie nicht gerechnet, denn es ist unserer Meinung nach eigentlich eine Veranstaltung, welche auf freiwilliger Arbeit beruht und Spendengelder sammelt.

Aber wenn wir schon mal da sind, wollen wir auch was sehen. So sind wir mit dem Auto ein Stück weiter gefahren an einen zweiten Strand, den China Beach, von dem man angeblich einen guten Blick auf die Golden Gate Bridge hat. Dort angekommen hat uns ein Schild erwartet auf dem sinngemäß stand: „Wegen Government Shutdown geschlossen“. Na vielen Dank, spätestens da verfluchten wir mal wieder die amerikanischen Politiker. Tanja wusste noch von einem weiteren Strand, Baker Beach, mit gutem Blick auf die Golden Gate Bridge (und die liegen da ja zum Glück nicht so weit auseinander). Sie wusste auch, dass dieser recht frei ist und wir erhofften uns keine großen Zäune, wegen einer eventuellen Schließung vorzufinden. Dort angekommen hat uns natürlich wieder das Schild „Wegen Government Shutdown geschlossen“ erwartet, aber es gab eben auch nicht die alles versperrenden Zäune, so dass wir trotzdem zum Strand konnten. Am Ende haben wir also doch noch unseren guten Blick auf die Brücke bekommen. Von dieser Seite, finde ich, sieht die Brücke noch besser aus, als so wie wir sie beim letzten Ausflug gesehen haben. Leider war es heute etwas nebelig, so dass man die Spitzen der Brückenpfeiler nicht ganz sehen konnte. Aber das soll ja hier der Normalzustand sein und es sah trotzdem schön aus. An dem Strand haben wir auch noch eine Attilerie (laut Wikipedia Verschwindlafette), welche man hinter einer Mauer verstecken konnte, entdeckt. Diese wurde wohl vor dem Ersten Weltkrieg gebaut und im Zweiten Weltkrieg wieder besetzt.

Wieder zurück in Palo Alto war es erst früher Nachmittag. Dominik wollte noch zum Friseur auf dem Stanford Campus. Wenn wir schonmal dort sind und eine kostenlose Führung gerade anfängt, dann nehmen wir die doch gleich mal mit, dachten wir uns. Einige Gebäude kannten wir ja schon von unserem ersten Ausflug dorthin (zumindest Dominik und ich), aber es war interessant ein bisschen drum herum zu erfahren und von einem Studenten mal rumgeführt zu werden. Dabei habe ich aber diesmal keine Bilder gemacht, aber wies dort aussieht könnt ihr ja nochmal in meinem ersten Post nachschauen.

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