Raodtrip: Las Vegas Strip und New Year’s Eve

Ich wünsche euch allen ein frohes und gesundes Neues Jahr! Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr reingerutscht. Hier kommt nun ein Bericht, was wir alles so gesehen und erlebt haben.

Den Silvestertag und -abend haben wir in Las Vegas verbracht. Nach einem langen morgen sind wir in eine Schokoladenfabrik in der Stadt gefahren. Leider konnte man hier nicht so viel sehen, da die Produktion nicht lief. Wahrscheinlich war wegen Silvester schon alles eingestellt. Dafür hatten sie einen Weihnachtskaktusgarten, das heißt es gab viele unterschiedliche Kakteen, welche mit Lichterketten und Co geschmückt waren. Das so schon irgendwie ulkig aus, aber was soll man machen, wenn es in der Wüste keine anderen Pflanzen gibt. Auf dem Rückweg von der Fabrik ist man direkt am Flughafen von Las Vegas vorbeigefahren. Dort mussten wir einfach mal einen kurzen Stopp einlegen und ein paar Flugzeugen beim Starten und Landen zu schauen. Dem Frankfurter unter uns hat das nicht so viel gegeben, aber Joseph und ich können uns noch an Flugzeugen erfreuen.

Am Nachmittag hatten wir eine Magic/Comedy Show gebucht. Dazu sind wir auf den Strip in Vegas gefahren, was die Straße dort ist. Die Show an sich war nicht so gut wie erhofft, viel lautes Drumherum und nicht so coole Tricks.

Danach haben wir angefangen den Strip einfach mal abzulaufen. Also von einem großen Hotel zum nächsten. Am Anfang waren die Bürgersteige ziemlich voll mit Leuten, so dass man kaum voran gekommen ist. Aber irgendwann haben Polizisten angefangen die Straße zu sperren, damit die Hunderten von Menschen Platz haben. Sowas passiert natürlich nur an New Year’s Eve. Irgendwann ist uns aber gedämmert, dass wir ein Problem haben könnten, denn wir hatten unser Auto in ein Parkhaus direkt am Strip abgestellt und wenn die Straße gesperrt ist, kommt man da vermutlich nicht mehr raus. Also sind wir schnell zu unserem Parkhaus zurück und haben uns mal die Lage angeschaut, denn noch waren nicht soo viele Menschen unterwegs, so dass man zur Not vielleicht noch was machen könnte. Aber wie wir dann rausgefunden haben, hatte unser Parkhaus einen Hinterausgang und wir konnten länger drinnen stehen bleiben. Es sind noch alle raus gekommen, nur eben keiner mehr rein. Aber das war uns ja egal.

Also sind wir den ganzen Weg, den wir schon mal gelaufen sind, wieder lang gelaufen, um weiter hinten in der Straße noch mehr zu sehen. Die großen Hotels bieten nämlich vor ihren Häuser jede Stunde eine kostenlose Show an und davon wollten wir natürlich ein paar sehen. So haben wir vor dem Bellagio, die berühmte Wassershow synchronisiert zu einer Musik gesehen. Da die Show öfter als einmal die Stunde an diesem Abend stattfand, haben wir sogar drei unterschiedliche zufälligerweise gesehen. Ich finde diese wirklich klasse und hätte mir auch noch mehr anschauen können. Neben der Show vom Bellagio haben wir noch die Show vom Hotel Mirage gesehen mit einem feuerspuckenden Vulkan. Die war auch ganz nett, aber wir haben nicht so ganz verstanden, was die kleinen Feuer im Wasser dafür sollten. Im Allgemeinen muss ich sagen, hat mir die Show vorm Bellagio viel besser gefallen.

Natürlich waren wir auch in dem ein oder anderen Casino und haben ein paar Spiele angeschaut, aber so richtige Casinospieler sind wir einfach nicht.

Generell ist es unglaublich, wie eine Stadt nur von Glückspiel und Unterhaltung leben kann. Ich glaube davon gibt es auch nur diese eine in der Welt. In dieser einen Straße in Vegas, gibt es soo unglaublich viele riesen Leinwände, blinkende Lichter, dass man das man es nicht ewig aushält. Es ist mal ganz witzig innerhalb von wenigen Schritten vom Eifelturm zur Freiheitsstatue bis zu einer Pyramide laufen kann. Irgendwann bekommt man einfach eine Reizüberflutung.

Die Sache mit dem Feuerwerk ist übrigens in Amerika ein bisschen anders als in Deutschland. Es ist als Privatperson verboten eigenes Feuerwerk zu zünden. Deshalb sieht man auch zu Silvester nicht so viel Feuerwerk, wie man das in Deutschland gewöhnt ist. In Vegas haben große Hotels zusammen ein Feuerwerk gezündet. Dabei haben sie an 4 Stellen auf dem Strip das gleiche Feuerwerk parallel abgefeuert. Da wir um Mitternacht nicht direkt auf dem Strip standen, konnten wir alle vier gleichzeitig sehen. Es sah schon gut aus, aber ich hatte gedacht, dass es mehr geben würde. Allerdings war mir da auch noch nicht bewusst, dass man als Privatmann kein Feuerwerk machen darf.

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3 Gedanken zu „Raodtrip: Las Vegas Strip und New Year’s Eve

  1. Pingback: Roadtrip: Red Rock und Heimfahrt | Rices Abenteuer Log

    • Da ist Wüste, also tagsüber warm nachts kalt. Zu dem Zeitpunkt der Bilder sind wir aber auch schon eine weile draußen rumgelaufen.

      Die Nachtbilder werden übrigens nur was, weil es da so hell um einen herum ist 😉

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