Mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge nach Tiburon

Diesen Sonntag haben wir wieder einen wunderschönen Ausflug gemacht. Diesmal aber nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad. Los ging es samt Fahrrad mit dem Caltrain nach San Francisco. Dort sind wir an der Hafenpromenade entlang zu Pier 39.

Weiter ging es dann mit dem Fahrrad bis zur Golden Gate Bridge. Erst fährt man ein bisschen am Wasser entlang bis es dann Berg auf geht und man den Anfang der Brücke erreicht. Die Golden Gate Bridge hat in der Mitte 2 Autospuren, auf der einen Seite gibt es eine Fahrradspur und auf der anderen Seite einen Fußgängerweg. Also man hat die Auswahl wie man die 2,7 km Meeresspanne überquert. Leider ist die Fahrradspur auf der Ozeanseite, so dass die San Francisco Skyline von der Brücke nur mit Autos und Drahtseilen zu sehen ist. Aber es ist trotzdem schön mit dem Fahrrad drüber zu fahren und den Wind zu spüren 😉 und eine schöne Aussicht hat man ja immer noch.

Auf der anderen Seite sind wir dann wieder auf Meereshöhe herunter gefahren in den Ort Sausalito. Dieser Ort ist, wie die kommenden Orte etwas an den Hang gebaut, aber mit sehr schönem Flair und netten Häuschen. Von dort fährt auch eine Fähre zurück nach San Francisco. Wir hatten aber zu dem Zeitpunkt noch Elan und hatten noch etwas Zeit bis die letzte Fähre fuhr, so dass wir weiter gefahren sind bis nach Tiburon. Auf der Hälfte der Strecke nach Tiburon habe ich meinen Po dann aber doch schon gespürt. Aber da muss man dann durch und soo schlimm war es dann auch nicht ;).

Tiburon kann man in Sausalito schon sehen, allerdings liegt da ein bisschen Wasser dazwischen. Man fährt mit dem Fahrrad größten Teils am Wasser oder etwas abgetrennten Seen entlang. Direkt hinter Sausalito gibt es viele schöne Hausboote, welche idyllisch in Reih und Glied liegen. Irgendwie hatte die Gegend eine ganz andere Atmosphäre als San Francisco, eben doch mehr Land und ein bisschen europäischer fand ich.

Zwischen Sausalito und Tiburon gab es ein Stück, bei dem man ekelig an einer Straße entlang fahren musste, aber es war zum Glück nicht so lang. Am Ende mussten wir noch einen kleinen Spurt einlegen, damit wir die Fähre bekommen, denn wir wollten keine 1,5h warten bis die nächste und dann auch letze am Tag fuhr. Aber wir haben sie bekommen und hatten so quasi keine Wartezeit. Das Schiff war voll mit Fahrrädern. Ich frag mich ein bisschen, wie sie das zur Touristenhochsaison machen. Sie hatten schon die untere Außenreling mit Fahrrädern vollgestapelt, da die 3 Ständer im Innenraum bei weitem nicht gereicht haben. Den Caltrain danach haben wir allerdings nicht mehr erwischt, so dass wir eine Stunde warten mussten. Aber auf einer Bank in der Sonne sitzend lässt sich das schon aushalten.

Das Wetter war übrigens Klasse. Es hatte in der Nacht etwas geregnet, so dass man Anfang die Straßen etwas feucht waren, aber das war nicht so schlimm. Aber Regen ist hier ja nichts Normales und daher ist ein nächtlicher  Regenguss schon quasi ein verregneter Tag. Den ganzen Tag über schien aber die Sonne und mit Top und Windjacke war ich genau richtig angezogen.

Ich fand es war ein super Ausflug mit super Aussicht und viel frischer Luft, so dass man am Abend erschöpft und zufrieden ins Bett sinken konnte.

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