Basketball und Point Reyes

Entschuldigt, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe, aber meine liebe Familie ist letzten Dienstag bis heute zu Besuch gewesen. Jetzt sind sie weiter gefahren und erkunden Kalifornien und ein bisschen mehr alleine (ihre Erlebnisse kann man, nach Passwort erfragen, hier nachlesen).

Mittlerweile schon eine reichliche Woche her, waren wir bei einem Basketballspiel von Stanford. Unsere Firma hat eine App geschrieben, welche das Platzieren von Besuchern nach Gruppen (und Freunden laut Facebook) organisiert. Diese soll getestet werden und so konnte man frei zu einem Basketballspiel der Stanford-Mannschaft gehen. Da dachten wir uns, wir tun mal was Gutes und testen. Das Spiel war ganz cool. Ich muss sagen mit Basketball kann ich deutlich mehr Anfangen als mit Football, einfach weil es nicht so oft Pausen gibt und das Spiel dadurch spannender wird. Aber viele Pause gibt es trotzdem, denn alle paar Minuten nehmen die Mannschaften ja Timeouts und beraten sich. Aber die Cheerleader und die Marchingband unterhalten einen schon. Das finde ich ja eh immer das Beste an den Sportveranstaltungen hier.

Süß fand ich die kleinen Jungs, welche in jeder Spielunterbrechung auf’s Feld gerannt sind und mit ihren Wischmopp die Halle gewischt haben, damit auch ja keiner Ausrutschen kann. Ich weiß, dass das bei Basketball so üblich ist, aber putzig waren die schon irgendwie. Bei jeder Besprechung haben auch Leute Klappstühle auf das Spielfeld getragen, auf denen sich dann die Spieler setzten konnten –  als ob die nicht die 2 Minuten einfach noch stehen könnten, aber man muss seine Schätze schon schonen ;).

Dieses Wochenende sind wir dann mit meiner Familie nach Point Reyes gefahren. Dies ist ein Nationalpark an der Pazifikküste etwas nördlich von San Francisco. Dorthin gelangt man über die Golden Gate Bridge und dann dem Highway 1. Auf dem Weg dahin, haben wir einen kurzen Stopp bei Marin Headlands eingelegt, da ich es das letzte Mal so toll dort fand. Diesmal war leider so ein Nebel, dass man die Golden Gate Bridge noch nicht einmal gesehen hat –  nur gehört. Wenn ihr euch die Bilder von letztem Mal anschaut, dann wisst ihr wie nah die Brücke da eigentlich ist. Naja so sind wir schnell weiter und haben gehofft, dass es am Point Reyes nicht ganz so schlimm ist.

Nach den Marin Headlands ging es ziemlich kurvig durch feuchte Wälder und dann an der Küste entlang. Ich muss sagen, die Strecke hat mir nicht so zugesprochen – ich vertrag einfach zu viele Kurven nicht. Endlich an Point Reyes angekommen, sind wir zum Lighthouse (Leuchtturm) gefahren. Von dort kann man angeblich am besten die Wale sehen, welche um diese Jahreszeit an dem Punkt vorbei schwimmen. Leider war der Hochpunkt des Walaufkommens schon im Januar, aber wir dachten wir versuchen unser Glück. Leider hatten wir keines, so dass wir keinen Wal gesehen haben. Aber dafür haben wir noch einmal ein paar Seeelefanten und Rehe (oder was es auch immer waren) und viele Kühe gesehen. Ich find die Küste hier immer noch schön, auch wenn die Grasfelder in der Gegend was völlig neues waren (ja es war sogar einigermaßen grün, was man ja bis jetzt hier nicht gewöhnt war). Generell muss ich sagen, finde ich die Küste südlich von Santa Cruz aber noch schöner.

Auf dem Rückweg haben wir nochmal bei Marin Headlands angehalten, denn der Nebel hatte sich etwas verzogen. Prompt waren auch wieder alle Parkplätze besetzt, so dass wir nicht bei der aller besten Stelle anhalten konnten, aber unsere Sicht bei Nacht auf die halbe Skyline und Brücke war auch schön. Es war allerdings super kalt und windig. Fotos bei Nacht gibt‘s von mir nicht, denn da schafft meine Kamera einfach nicht, aber vielleicht könnt ihr welche auf dem Blog meiner Eltern bewundern.

Übrigens seit genau letzen Dienstag regnet es hier die ganze Zeit und ist mieses Wetter. So schlechtes Wetter hatten wir seit dem wir hier sind noch nicht… da hat mein Besuch es wohl ein bisschen zu gut gemeint mit dem Mitbringsel.

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