Laufen und der Neon Run

Wie vielleicht einige schon wissen, (und wenn nicht dann wissen sie es gleich), habe ich im April angefangen regelmäßig laufen zu gehen. Das ganze fiel zufälligerweise mit einer Einladung von einem Freund zusammen, mit ihm am Neon Run (5 km) im Juni teilzunehmen.Damit hatte ich ein kleines Ziel vor Augen, in meiner kommenden Karriere als zukünftiger Marathon-Läufer (vielleicht irgendwann mal?). Ein wenig geholfen hat mir dabei die App „Zombies 5k“. In einer Art Hörbuch mit integrierten Trainingsanweisungen nimmt man darin die Rolle eines Versorgungsläufers in einer fiktiven Zombieapokalypse ein. Man wird in der Geschichte darauf vorbereitet, vor Zombies ohne Probleme weglaufen zu können, so dass man mehr oder weniger gefahrlos Gegenstände in der Umgebung außerhalb der befestigten Siedlung sammeln kann.

Zwischen den Anweisungen die man also ab und zu übers „Funkgerät“ erhält, man solle jetzt z.B. 5 Minuten rennen, 1 Minute gehen, oder auch 10 Kniebeuge machen, wird die Geschichte weitergeführt und dazwischen wird die Musik eigener Wahl eingeblendet. Tatsächlich ist das Verhältnis von Musik zu Geschichte ungefähr vier zu eins würde ich sagen, dass reicht aber um nicht gelangweilt zu sein und ist doch interessant genug, um wissen zu wollen wie die Geschichte beim nächsten Mal weiter geht (wofür man wieder laufen „muss“).

Dabei kann optional der Weg (und die Zeit) per GPS aufgezeichnet und die Geschwindigkeit gemessen werden. Das ergibt relativ spannende Auswertungsmöglichkeiten, unter anderem eine Karte der Läufe und ein Geschwindigkeitsdiagramm, wie schnell man zu welcher Zeit gelaufen ist. Ich habe auch die Statistiken hier online gestellt, wer also meine Laufaktivitäten stalken möchte darf das gerne tun, die GPS Daten habe ich allerdings nicht öffentlich gemacht.

Nach ziemlich genau zwei Monaten Training war also letztes Wochenende der Neon Run, bei dem es darum ging Spaß zu haben (wer hätte das gedacht), und sich mit Farben und Leuchtartikeln zu bekleiden, und dann bei Dunkelheit eine 5 km Runde zu laufen. Unterwegs wurde man an mehreren Checkpoints dann noch mit Farbe beworfen und besprüht. Das T-Shirt sieht im Endergebnis eigentlich ganz cool aus, wird allerdings beim nächsten Waschen wahrscheinlich weitestgehend verblasst sein.

Ich war mit ein paar Freunden/Bekannten gemeinsam dort, und das Training war auf jeden Fall nicht umsonst, denn unter uns vieren war ich der erste im Ziel (nach ca. 27 Minuten). Danach gab es am Abend noch Livemusik und Party, wir sind allerdings nicht mehr sehr lange dort geblieben. Vor dem Neon Run waren wir noch in einem 100% glutenfreien Restaurant in San Francisco, das war äußerst praktisch, denn alles auf der Speisekarte und vor allem in der Küche war glutenfrei, und somit brauchte ich in dieser Hinsicht keine Sorge zu haben.

Ich plane auch weiterhin laufen zu gehen, solange ich gesund und munter bin, und nicht wie in den letzten Tagen mein Knie dabei Probleme macht, ich habe zwar die „Zombies 5k“ App zu Ende … gehört? gelaufen?, aber die eigentliche Geschichte geht jetzt nach meinem Einführungstraining erst richtig los und in der App „Zombies, Run!“ noch mit bis zu 60 Missionen weiter, das sollte auf jeden Fall bis zum Ende meines Aufenthaltes in den USA ausreichen.

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